9. März 2010 | 6 Kommentare



Schiesserei im Pokerroom

Am 29.Januar gegen 22:40 schoss Carrol L.Mayfield laut dem Gresham Outlook auf 7 Pokerspieler im Greshams Players Club. Wenige Minuten später wurde er einen Block entfernt verhaftet. Es gibt derzeit keinerlei Hinweise auf das Tatmotiv. Mayfield gab an, Opfer eines versuchten Überfalls und betrunken gewesen zu sein. Zwei Spieler wurden getroffen und verletzt - Tote gab es zum Glück nicht.Gresham liegt im US Bundesstaat Oregon, dort werden private Waffenverkäufe nicht per Backgroundcheck kontrolliert.

Im Internet wird derzeit gerade die Waffengesetzgebung in den USA im Vergleich zu Deutschland und Europa heftig diskutiert. Da man derzeit eher von einem dilettantischen Überfallkommando in Berlin ausgeht, stellt sich die Frage ob gerade Klein-kriminelle nicht doch extrem von der erleichterten Möglichkeit, in den USA an Schusswaffen zu gelangen profitieren.


 

6 responses to “Schiesserei im Pokerroom” RSS icon

  • Soll das etwa implizieren, dass illegale Waffen vor allem aus den USA nach Deutschland kommen? Das würde ich mal stark bezweifeln…

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  • Nein, das natürlich nicht – aber das Täter wie die in Berlin wahrscheinlich in den USA mit scharfen Waffen vorgehen…

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  • Ja davon bin ich schon überzeugt. Eine Verschärfung des Waffengesetztes würde einiges bewirken. Die Argumente für Selbstschutz und ähnliches zähln für mich nicht wirklich da sollte man an die ganze Allgemeinheit denken und danach entscheiden und ich bin sicher dafür wäre eine drastische Änderung das Beste.

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  • Es ist doch klar, dass in einem Land, wo fast jeder ne Knarre hat, auch die Verbrecher bei ihren Taten stärker bewaffnet sind als hierzulande. Auch werden erwiesenermaßen dort (USA) selbst kleinere Konflikte wie z.B. Kneipenstreitereien etc. oft mit Schusswaffen ausgetragen. Wenn hier in Deutschland die Fäuste fliegen, fliegen dort gleich blaue Bohnen.

    Kurz gesagt: Wer Waffen hat, wird sie im “geeigneten” Moment auch benutzen.

    Hätten die Berliner Stümper Maschinengewehre gehabt, hätten die die auch mitgebracht und u.U. auch eingesetzt.

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  • Es wird mir ewig ein Rätsel bleiben wieso sich eine so große Mehrheit in den USA gegen ein Verbot privater Waffen sträubt. Aber um das zu verstehen muss man wohl in deren Kultur groß geworden sein.

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  • Ein Waffenverbot in der USA würde nichts ändern, auf jeden Einwohner in den Staaten kommen mehrere Waffen. Bei einem Verbot würde sich die Zahl sicher kaum verringern, da nicht jeder diese abgeben würde.
    Das Problem lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen.
    In Deutschland gibt es massenhaft illegaler Waffen, nach dem Zusammenbruch des Ostblocks haben die russischen Soldaten viele Waffen hier verkauft, um ihr Gehalt aufzubessern.
    Hier in D ist der Gebrauch der Waffen zum Glück noch nicht so selbstverständlich. Den Tätern war sicher bewußt, dass sie auch keine echten Waffen einsetzen wollen, ein Raub oder eine Schießerei sind doch noch 2 verschiedene paar Schuhe. Ich gehe mal davon aus, dass die Schusswaffe nicht echt war, da sie ja eine Machete mitgeschleppt haben, was dann ja wiederum keinen Sinn macht.
    Und hätten die sich kurzfristig echte Waffen besorgt, hätten sie das Problem, dass der Verkäufer dieser ein Mitwisser wär.

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