1. März 2010 | 4 Kommentare



Deutscher Geldwäscher in Florida verhaftet !

Naplesnews.com berichtete gestern von einem deutschen Staatsbürger namens Michael Olaf Schütt, der wegen Verdachts auf Geldwäsche und illegalen Online Gambling Transaktionen in Untersuchungshaft gekommen ist. Schütt soll in den letzten drei Jahren ungefähr $70 Millionen an ca. 23.000 Personen, hauptsächlich US-Bürger, transferiert haben. Es wird vermutet, dass der 29-jährige Schütt Auszahlungen für Online Gaming Sites vorgenommen hat.

Verdächtig wurde Schütt, als FedEx Mitarbeitern die hohe Zahl an Sendungen auffiel, die er von seiner Privatadresse aus abwickelte. Außerdem gaben Kunden die einen Scheck erhalten hatten, auf Nachfrage bei Ihrer Bank an, das Geld seien Onlinegewinne. Daraufhin hat das FBI die Ermittlungen aufgenommen. Schütt sitzt derzeit im Lee County Jail - eine Kaution wurde verweigert da hohe Fluchtgefahr bestehe.

Den Originalartikel findet Ihr hier.


 

4 responses to “Deutscher Geldwäscher in Florida verhaftet !” RSS icon

  • idradeomaham

    Der Robin Hood der Gambler^^

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  • OMG … wie naiv muss man sein sich in den USA verhaften zu lassen wenn man 23.000 US-Bürger illegal mit Geld aus Onlinegewinnen versorgt hat? :D

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  • Oke … ich korrigiere mich. Der Typ ist nicht dumm, sondern ein hochgrade krimineller. Von “Robin Hood der Gambler” kann hier keine Rede sein.

    Laut der laufenden Untersuchung der Bundebehörden wurden die Mitarbeiter der Bank aufgrund von vielen Schecks über große Beträge misstrauisch.
    Auf Nachfrage gaben die Kunden an, dass es sich bei den Schecks von MCM Capital Management um Gewinnauszahlungen aus dem Internet-Poker handelte.
    Nachdem bekannt wurde, dass sie im Zusammenhang mit Glückspielaktivitäten stehen wurden viele der Konten der Unternehmen von Michael Olaf Schuett durch die betreffenden Banken gesperrt.
    Mitarbeiter von FedEx wurden durch 51 Pakete aufmerksam, die der 29 Jahre alte Schuett von seiner Privatadresse an der Chesapeake Avenue versendet hatte.
    “Als Schuett begann jede Woche über 150 Pakete zu versenden, kam den Mitarbeitern von Federal Express die Aktivitäten von Schuett verdächtig vor“, so die Bundesanklage die Schuett Geldwäsche vorwirft. “Mehrere Pakete wurden durch FedEx-Mitarbeiter geöffnet. Sie enthielten jeweils einen Scheck.”
    Die Vorwürfe in der 39 Seiten langen Anklageschrift des U.S. District Court in Fort Myers zeigen, dass Bundesbehörden gegen Schuett ermitteln.
    Schuett, der auch unter dem Namen Schütt auftritt, hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Sein Visum läuft im April aus. Zurzeit befindet er sich ohne Kautionsmöglichkeit im Lee County-Gefängnis. Ein Bundesrichter entschied am Montag, dass erhöhte Fluchtgefahr bestehe.
    U.S. Magistrate Judge Sheri Polster Chappell betonte in diesem Zusammenhang, dass Schuett keine lokalen Bindungen hat. Er war nur einen Monat verheiratet – mit einer Frau, die er erst seit neun Monaten kannte, er lebt in Deutschland, und es gibt kein Arbeitsverhältnis in den USA.
    “Das Gericht berücksichtigt desweiteren die Geldmenge und die Anzahl der Bankkonten im Zusammenhang mit dem Tatvorwurf“, so Polster Chappell in der schriftlichen Begründung. Es wurden allein bei der Bank of America vierzig verschiedene Konten eröffnet.
    Die Ablehnung einer Kaution begründetet sich desweiteren darin, dass Schuett einen Hauskauf mithilfe von illegalem Kapital plante. “Das Haus sollte auf den Namen der Frau des Angeklagten überschrieben werden“, so die schriftliche Begründung weiter.
    Die Bundebehörden versuchen neun Bankkonten zu beschlagnahmen die Schuett unter seinem Namen und im Namen der Unternehmen MCM Capital Management Corp., MI Global Inc., South Naples Escrow Co., Southwest Florida Payroll Co., Woodhouse Systems, Mathew’s Trade Corpund Internet Payment Services Group Inc. eröffnet hatte.
    Laut Anklage befanden sich zum 12.2.2010 auf den Konten bei der Bank of America, Ironstone, SunTrust, Regions Bank, BB&T, Iberia Bank und Royal Bank of Canada 2,13 Millionen US-Dollar.
    Schuetts Verteidiger Frank Zaremba stand für keine Stellungnahme zur Verfügung. Die auf Schuett registrierten Telefonnummern sind nicht mehr erreichbar.
    Die Eigentumswohnung in der Schuett wohnt gehört Jean und Kenneth Nitsche. Jean Nitsche lehnte einen Kommentar zu Schuett ab.
    Laut den Daten von Collier County ist Schuetts neue Frau die 28-jährige Jennifer Sherman. Sie war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
    Im Rahmen der Anklageschrift beantragte Special Agent Nicholas J. Menster vom U.S. Secret Service, das zwei Wochen ab Ausstellung eines Durchsuchungsbefehls zwar Gutschriften jedoch keine Auszahlungen für die Konten von Schuett durchgeführt werden dürfen.
    Bundesmitarbeiter beantragten einen Durchsuchungsbefehl für Schuetts Wohnung und eine Genehmigung für die Beschlagnahmung der Computer und seines Powership Federal Express-Versandgeräts (als Nachweis für den Versand der betreffenden Pakete). Die Bundbehörden beschlagnahmen desweiteren einen Audi Quattro aus dem Jahr 2009, drei teure Rolex-Uhren, Bargeld und weitere Besitztümer die wahrscheinlich mit illegalen Mitteln erworben wurden.
    Laut Anklageschrift wurde Schuetts Auto mit dem Nummernschild USAG24 — der Name eines seiner Unternehmen – im Dezember für 23.487,20 US-Dollar bei Audi in Naples erworben. Die Uhren wurden bei Mayors Jewelers in der Coconut Point Mall in Estero erworben.
    Laut Anklageschrift betreibt Schuett eine Vielzahl von Unternehmen in Naples, Tampa und Bradenton. Entsprechende Einträge zeigen, dass Schuett über USAG24 als Vorstand und offizieller Bevollmächtigter für 424 Unternehmen aktiv ist und weitere Unternehmen unter seinem eigenen Namen besitzt.
    Laut dem Bureau of Financial Investigations hat Schuett jedoch nie eine Registrierung als Unternehmen für finanzielle Transaktionen durchgeführt. Laut Anklageschrift liegt der Betrag um den es im Rahmen der Anklage der Geldwäsche geht im Bereich einer schweren Straftat.
    Die Behörden wurden auf Schuett aufmerksam, weil ungewöhnlich viele Kunden von MCM Capital Management ausgestellt Schecks über hohe Beträge bei Banken einreichten.
    “Die Kunden gaben auf Nachfrage in verschiedenen Fällen an, dass es sich bei den Schecks von Schuetts Unternehmen um Gewinne aus dem Online-Glücksspiel handelt“, so die Anklageschrift.
    Untersuchungen haben ergeben, dass Schuett in den letzten drei Jahren ca. 40 Konten bei der Bank of America eröffnet hatte. Seit dem 1.11.2007 sind von diesen Konten Überweisungen über mehr als 70 Millionen US-Dollar an 23.000 Personen (zum größten Teil in den USA) getätigt worden.
    “Zahlreiche Banken in ganz Florida haben aus diesem Grund Konten von Schuett gesperrt”, so die Anklageschrift weiter.
    Zusätzlich zu den eingefrorenen Konten verfügte Schuett über Konten bei Wachovia, Shamrock, CNL, Fifth Third und Northern Trust Bank of Miami.
    Es sind Überweisungen aus dem Ausland auf die Konten von Schuett eingegangen. Dieser hat dann große Mengen an Barschecks und Verrechnungsschecks ausgestellt sowie Überweisungen an Kunden in den USA und Kanada durchgeführt. Große Eingänge kamen von Bluetool Ltd. aus Großbritannien und von International Payment Systems aus Deutschland.
    Eine offizielle Nachfrage einer Bank zu Aktivitäten im Glückspielgeschäft wurde von Schuett verneint.
    Zwischen dem 24.11 und dem 21.1 wurden zwei Millionen US-Dollar von und auf Schuetts Konten bei der Bank of Florida, Bank of Florida Southwest und der Bank of America überwiesen. Die meisten Zahlungseingänge stammten von Bluetool Ltd. und wurden über eine deutsche Bank durchgeführt.
    Zwischen dem 13.8. und dem 1.12. gingen auf Schuetts Konten 28 Überweisungen im Gesamtwert von 7,3 Millionen US-Dollar von Bluetool ein.
    “Es hat den Anschein, als würden Unternehmen aus der Online-Glückspielbranche Bluetool Ltd. als Zwischenstation für Überweisungen an Geldwäscheunternehmen in den USA nutzen. Diese Unternehmen zahlen dann die Spielgewinne an Onlinekunden in den USA aus”, so die Anklageschrift. Schuett wird somit als Geldwäscher bezeichnet. “Onlineuntersuchungen legen nahe, dass viele der Kunden Onlinepoker-Spieler sind”.
    So gingen beispielsweise vier Schecks im Gesamtwert von 20.000,87 Dollar an Corey Drury – der laut seinem Facebook-Profilt ein Mid- bis High-Stake Spieler ist und bei Absolute Poker, Full Tilt Poker und Pokerstars beschäftigt ist.
    Drei Auszahlungen von insgesamt 15.000,43 Dollar gingen an Darren Elias. Elias ist auf verschiedenen Poker-Websites wie poketfives.com, bluffmagazine.com, cardplayer.com und pokerpages.com zu finden. Vier weitere Auszahlungen von insgesamt 20.000,61 gingen an Derek Dubois – einem Pokerspieler der unter bluffmagazine.com zu finden ist.
    Zwischen dem 22.5. und dem 29.9. gingen 27 Überweisungen im Gesamtwert von 2,17 Millionen Dollar auf einem am 22.5. von Schuett für das Unternehmen IPS Corp. eröffneten Konto bei der Fifth Third Bank ein. Die meisten dieser Überweisungen stammten wiederrum von Bluetool Ltd. Es wurden 2.508 Schecks über insgesamt 1,85 Millionen Dollar für dieses Konto ausgestellt. Das Konto wurde am 30.9. geschlossen. Schuett verfügte jedoch über weitere Konten bei der Bank.
    Zwischen dem 1.10. und dem 4.11. gingen auf den Konten von MCM Capital Management Corp. bei der Wachovia-Bank 15 Überweisungen von Bluetool ein. Diese hatten einen Gesamtwert von 2,16 Millionen Dollar.
    Eine Mitarbeiterin von Wachovia befragte die Kunden mit Schecks von MCM Capital Management. Die Mitarbeiterin erfuhr von drei Kunden, dass es sich um Gewinne aus Pokerwebsites im Internet handelte. Ein weiterer Kunde verweigerte eine Aussage. Auf Nachfrage bei Schuett sagte dieser aus, dass Bluetool Rückvergütungen an Kunden zahle die die Website von Bluetool nutzen. Die Mitarbeiterin der Bank teilte Schuett mit, dass er nach ihrem Eindruck ein Online-Glückspielunternehmen betreibe.
    Laut Anklageschrift entgegnete Schuett auf diesen Vorwurf „es ist nicht so, dass das ganze illegal wäre”.
    Als die Mitarbeiterin der Bank Schuett darüber informierte das Online-Glückspiel in den USA illegal ist und das sein Konto umgehend geschlossen werden würde, bat dieser darum noch zwei Wochen zu warten damit er Überweisungen an eines seiner Konten bei der Shamrock Bank durchführen könne.
    Bei der Eröffnung eines Kontos bei South Naples Escrow Co. teilte Schuett den Mitarbeitern der Bank mit, dass dieses für Immobilienkäufe in Florida durch deutsche Bürger gedacht sei. Die Mitarbeiter von Shamrock meldeten den Bundesbehörden die ungewöhnlich hohen Aktivitäten im Rahmen des Kontos, die nicht zu einem Konto für Immobilienkäufe passten.
    Zwischen dem 26.10. und dem 7.12. wurden 23 Überweisungen im Gesamtwert von 5,7 Millionen Dollar auf das Konto durchgeführt. Es wurden 2,22 Millionen Dollar an Unternehmen von Schuett Überwiesen. Zusätzlich wurden 20 Schecks im Gesamtwert von 3,66 Millionen Dollar ausgestellt – zum größten Teil auf den Namen von Schuetts Unternehmen.
    Als ein Mitarbeiter der Bank Schuett zu den ungewöhnlichen Aktivitäten befragte gab dieser weiterhin an es handle sich um ein Konto für Immobilientransaktionen. Am 2.12. teilte ihm ein Bankmanager mit, dass das Konto aufgrund von umfangreichen Aktivitäten geschlossen werden würde. Auch die Bank of Florida Southwest schloss im Januar ein Konto von Schuett aufgrund von vermuteten Aktivitäten im Internet-Glückspiel. Schuett selbst gab an er wäre als Investmentberater tätig.

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  • Interesant – aber außerst dumm !!!
    wie immer……..

    In ne Bank einbrechen ist leicht – aber wie komme ich wieder raus ??? (mit der Kohle)

    L O L

    ich hoffe, daß wie als PS Spieler nicht auch noch ins Geflecht des FBI geraten –

    so wie FTP und viele andere Pokerportale…..

    in diesem Sinne

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