12. November 2010 | 57 Kommentare
redaktion
Das Kings Casino schafft Fakten – Das Video Interview *Update mit Übersetzung*
Hier nun wie versprochen das Interview mit dem Besitzer des Kings Casinos in Rozvadov, Leon Tsoukernik. Viel Vergnügen!
UPDATE: Für alle, die des Englischen nicht so mächtig sind, ist hier die deutsche (sinngemäße) Übersetzung.
Redaktion: Wir sind hier mit Leon, dem Besitzer und Manager des King’s Casinos in Tschechien. Zuerst einmal danke Leon, dass du uns dieses Interview gibst. Wir sind natürlich hier wegen dem Skandal um Ali Tekintamgac, der durch die Presse geht. Es gab schon seit einiger Zeit Gerüchte und Partouche hat ihn dann letztendlich vom Final Table in Cannes disqualifiziert. Es wurde viel über das King’s Casino gesprochen – wurde er auf die Schwarze Liste gesetzt oder nicht? In einem aktuellen Interview mit Pokerfirma sagte Ali, dass er nicht auf der Schwarzen Liste des King’s Casinos stehen würde. Er sagte, man könnte dich fragen und du würdest bestätigen, dass das stimmt. Jetzt sind wir hier um herauszufinden was richtig ist und was falsch.
Leon Tsourkernik: Danke dass ihr gekommen seid. Hallo an alle. Ich heiße Leon, ich bin der Manager und Besitzer des King’s Casinos. Die Aussage des Spielers, der bei uns seit Januar 2010 auf der Schwarzen Liste steht und mehrere Male zu mir kam, um mich um eine Aufhebung seiner Sperre bat, ist auf keinen Fall akzeptierbar. Ich kann dem nicht zustimmen. Wir haben das Spiel von Ali sehr genau beobachtet und es ist ein sehr langer Prozess, um zu verstehen was passiert ist. Wir wollten das nicht akzeptieren und haben ihn auf die Schwarze Liste gesetzt.
Redaktion: Also ist die Antwort klar. Er steht auf der Schwarzen Liste.
Leon Tsoukernik: Seit Januar 2010 steht er auf der Schwarzen Liste und hat seit dem keine einzige Hand Poker im King’s Casino gespielt.
Redaktion: Was hast du gedacht, nachdem du diese frühe Entscheidung getroffen hast und Ali das große Turnier in Barcelona gewann?
Leon Tsoukernik: Es ist eine sehr schwierige Entscheidung. Man hat einen Kunden, der jeden Tag in dein Casino kommt und jedes Cash Game spielt, jedes Turnier. Er war ein toller Kunde bis wir festgestellt haben, dass irgendetwas falsch läuft. Vielleicht ist es nicht die ganze Zeit passiert, sondern erst kurz bevor wir ihn beobachtet haben. Man steht jetzt vor der Entscheidung jemanden auf die Schwarze Liste zu setzen, der jeden Tag in dein Casino kommt, der ein Stammkunde ist. Die Beweise beim Pokern sind sehr sehr schwierig. Sie sind nicht eindeitig. Man sieht Bewegungen, ein Kratzen, Hände, man sieht wie jemand hinter den Tischen steht. Für einen Profi können das alles Beweise sein. Jemand der sich aber nicht auskennt, fragt sich, wie man dadurch anderen Spielern einen Vorteil verschaffen kann. Also habe ich eine sehr schwierige Entscheidung gefällt und ihn auf die Schwarze Liste gesetzt. Eine Menge Leute waren dagegen: „Er ist ein Stammkunde. Wie kannst du sowas machen? Das ist nicht fair von dir.“ Danach passierte dann etwas noch viel Schlimmeres - gut für ihn natürlich, schlecht für mich. Er gewinnt ein großes Turnier. Und die Leute kamen zu mir und sagten „Du hast diesen Star auf der Schwarzen Liste?“. Ich antwortete ihnen: „Dieser Star ist auf der Schwarzen Liste. Was ist der Grund dafür?“ Ich habe den Leuten erklärt, dass das Casino nicht ohne Grund jemanden auf die Schwarze Liste setzt. Es war also eine sehr schwierige Frage, als die Leute zu mir kamen und sagten: „Er hat jetzt dieses große Turnier gewonnen. Er ist in ganz Europa ein Star und hier im Kings steht er auf der Schwarzen Liste.“ Wir haben ihn aber auf der Schwarzen Liste gelassen. Er ist einige Male hier aufgetaucht und nach Tschechien gekommen. Er hat mich gefragt, ob er Black Jack spielen dürfte. Das habe ich ihm erlaubt. Manchmal hat er hier etwas gegessen und ist dann wieder abgereist. Er kam auch mal mit seiner Familie um hier zu Abend zu Essen.
Redaktion: Hast du irgendjemanden darüber informiert, nachdem du Ali auf die Schwarze Liste gesetzt hast und er fürs Pokern gesperrt wurde?
Leon Tsoukernik: Das ist ein großer Kampf, gerade in Tschechien natürlich. Ich bin an jede Vereinigung in diesem Land herangetreten. „Bitte lasst uns die Schwarzen Listen untereinander austauschen.“ Die Casinos wollen normalerweise keine Informationen an andere Casinos weitergeben, was ich persönlich lächerlich finde. Man sollte jeden, der des Betrugs verdächtigt wird, überall sperren lassen. Wir sind eine ordentliche Gesellschaft. Leute kommen und spielen um ihr Geld. Sie dürfen keine Angst um ihr Geld haben. Das ist ein Glücksspiel, kein Betrug. Wir nehmen nicht ihr Geld, wir nehmen nur unsere Provision. Die Leute spielen mit ihrem Geld und den anderen Casinobesuchern und kennen ihre Gewinnchancen bevor sie anfangen zu spielen. Wenn sie ihre Gewinnchancen nicht kennen, sollten sie nicht in ein Casino gehen. Sie sollten das Spiel lernen und wir erklären ihnen die Regeln.
Redaktion: Wen hast du konkret darüber informiert, dass du Ali auf die Schwarze Liste gesetzt hast?
Leon Tsoukernik: Ja, das habe ich. Ich habe die Tschechischen Casinos, die Bellevue Group, Casinos Austria und auch einige Internetfirmen darüber informiert.
Redaktion: Was hast du gedacht, nachdem du andere Casinos, Firmen und Kollegen darüber informiert hast und Ali plötzlich in ganz Europa gute Turnierergebnisse erzielte?
Leon Tsoukernik: Der Unterschied zwischen großen Firmen und dem King’s Casino…Ich habe das King’s Casino 2002 aufgebaut und 2003 eröffnet. Ich habe es selber errichtet und selber designt. Ich habe davor schon in anderen Casinos gespielt. Ich habe versucht in dieser Welt zu überleben. Bevor ich das Casino gebaut habe, habe ich schon viel Geld beim Spielen verloren. Ich bin an die Leute also als Spieler, als Manager und als Casinobesitzer herangetreten und habe gesagt: „Hört zu Leute, er ist eine Bedrohung. Er hat ein schwieriges Umfeld. Er ist eine Person, die kein normales Spiel spielt." Die Angestellten eines anderen Geschäfts - ein Casinomanager oder jemand der eine Onlinefirma anbietet - haben die Sichtweise eines Angestellten, nicht die eines Spielers. Ich habe Poker, Black Jack, Roulette, Slots gespielt…alles was geht. Ich würde sogar eine Münze mit dir werfen nur um Spaß zu haben…es ist halt ein Adrenalinsport. Ich habe also diese Leute angesprochen, aber sie hatten wohl eine andere Sichtweise der Dinge. „Er ist nur ein Kunde. Wir haben ihn nicht gefasst – du hast ihn gefasst. Wir sind im Moment nicht daran interessiert. Wir haben mit dir nur darüber gesprochen. Du kannst ihn auf die Schwarze Liste setzen, wir wissen das. Vielleicht werden wir ihn jetzt ein wenig genauer beobachten.“ Ich glaube so war die Reaktion darauf. Ich reagiere auf so etwas aber anders. Ich bin selber ein Spieler. Wenn jemand etwas versucht, was nicht mit der Etikette des Spielens zu tun hat - und ich meine nicht einmal das Betrügen an sich, explodiere ich…Ich habe gesagt: „Hört mal Leute, wir spielen miteinander. Man muss die Etikette beibehalten. Man muss nett und korrekt zueinander sein.“ Wenn dann jemand betrügt, müssen wir ihn natürlich sperren. Um das Geschäft, uns selbst, unsere Kunden und die Spielindustrie zu schützen.
Redaktion: Dir war natürlich bewusst, dass das ein großes Thema ist. Es gab viele Gerüchte um dein Casino, dass bestimmte Leute von dir in den Skandal verwickelt sein sollen. Was sagst du dazu?
Leon Tsoukernik: Ich muss eines sagen. Wir haben mit sehr vielen Leuten zusammengearbeitet. In unserem Casino arbeiten zur Zeit um die 200 Leute. Und von irgendwoher müssen wir diese Personen ja auswählen. Es ist manchmal schwierig gute Dealer oder deutschsprachige Manager zu finden. Was macht ein Manager? Er managt nur dein Spiel. Er ist nicht für die Turniere zuständig. Ich mache die Turniere. Ich entscheide welches Turnier es gibt. Er ist nur eine Person, die sicherstellt, dass alles korrekt ist. Wenn es irgendwelche Gerüchte gibt, dann leite ich das Spiel selber. Ich reduziere die Größe der Aufgaben wenn es nötig ist. Aber ich sorge dafür, dass alles korrekt abläuft. Und ich werde mit niemandem zusammenarbeiten, der einen schlechten Ruf hat. Vielleicht habe ich in der Vergangenheit mit einigen Leuten zusammengearbeitet, die einen schlechten Ruf haben, aber das wusste ich damals nicht. Ich würde sie aber trotzdem im Casino spielen lassen, wenn sie korrekt sind. Ich möchte noch etwas sagen…schwierige Entscheidungen, wie die, Ali auf die Schwarze Liste zu setzen, müssen ab und zu gemacht werden. Wir haben 200 Mitarbeiter im Casino und ich stehe vor einer weiteren harten Entscheidung. Von heute an werde ich unseren Pokermanager Roland Schuster entlassen. Das ist eine Sicherheitsmaßnahme für unser eigenes Unternehmen. Er ist in den Skandal involviert. Ich glaube er ist unschuldig, aber wir können es uns nicht erlauben, Personen die in solch einen Skandal verwickelt sind, in unserer Firma zu behalten. Er arbeitet seit 1,5 Monaten bei uns. Wir kannten uns nicht so gut. Wir haben ihn vorher gecheckt und nichts schlechtes feststellen können. Er war ein kleiner Kunde, der nur Texas Hold’Em, meistens nur die Turniere, gespielt hat. Und ich dachte damals, ich würde nichts falsch machen. Ich wusste nicht, dass er Teil eines großen Durcheinanders ist. Aber ich werde nun die Kunden, das Unternehmen und alle die darin beschäftigt sind, beschützen. Ich möchte einen guten Ruf für mein Casino. Die Leute die in ein Casino kommen, egal ob in meins oder in ein anderes irgendwo auf der Welt, sollen keine Angst haben. Sie sollen sich frei fühlen. Man darf keine Angst davor haben, dass man von irgendjemandem immer weiter betrogen wird. Man kann sich davor fürchten, dass man auf reguläre Weise Geld im Casino verliert, aber nicht dass jemand einen betrügt. Wenn jemand in diesem Geschäft also einen schlechten Ruf hat, das heißt er mit einem Skandal verbunden wird, dann sollte er die Branche wechseln. Vielleicht sollte er dann lieber Orangen verkaufen oder so was.
Redaktion: Nach all dem was jetzt passiert ist und nach den Informationen die wir jetzt haben, was glaubst du wird sich in Zukunft beim Pokern ändern?
Leon Tsoukernik: Ich denke dieses Mal wird sich vieles ändern. Die Casinos haben immer jeden Betrug untersucht und danach versucht ein System zu entwickeln, um die Kunden und sich selbst zu schützen. Jetzt glaube ich, dass es sich kein Kunde mehr gefallen lässt, wenn hinter ihm eine Person steht. „Hey du, geh bitte weg. Egal aus welchem Grund, steh einfach nicht hinter mir.“ So sollten die Kunden reagieren. Das ist die größte Sache, die sich ändern wird. Vielleicht wird jemand ein paar Kunden verlieren, ein anderen bekommt vielleicht ein paar Kunden dazu. Vielleicht werden die Leute für eine Weile kein Texas Hold’Em mehr spielen, aber ich glaube es wird wiederkommen. Es ist ein Skandal und ich hoffe dass alles genau verfolgt wird. Und ich glaube an die gesetzliche Strafverfolgung in diesem Fall. Aber ich glaube auch dass die Kunden anfangen werden, sich noch besser zu schützen. Der beste Schutz kann nur von einem selber kommen. Spiel gutes Poker, achte auf die Dinge, die um dich herum geschehen und reagiere dementsprechend darauf.
Redaktion: Vielen Dank Leon für dieses offene Interview.
Leon Tsoukernik: Danke fürs Kommen. Ich habe noch eine Botschaft für meine Zocker, für meine Kunden, für jeden Kunden der dieses Interview sieht: Man sollte nicht an einen Pokertisch kommen und sich durchgehend Gedanken darüber machen, was hinter seinem Rücken passiert. Man sollte kommen um Spaß zu haben, mit dem Gedanken das Turnier zu gewinnen und so sollte es auch bleiben. Niemand sollte einen dabei stören. Wir sind Profis. Wir werden alles tun, um den sauberen Namen des großartigen Spiels Poker zu beschützen. Vielen Dank.
57 responses to “Das Kings Casino schafft Fakten – Das Video Interview *Update mit Übersetzung*” 
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Ok, über 16 Minuten Videomaterial wollen auch “behandelt” werden, bevor es online gehen kann.
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Respekt !
Sehr sympathischer TYP..
Hoffentlich ist er aber auch so sauber, wie er sagt, denn momentan muss man echt vorsichtig sein.
Aber keine schlechte Massnahme den aktuellen Floorman zu beurlauben, einfach aus der Vorsicht heraus, das er auch Dreck am Stecken haben könnte.Like or Dislike:
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DerSchweizer 13. November 2010 um 01:24
Einfach gut das mal was von den Verantwortlichen kommt ! Meine persönliche Meinung – ich glaube ihm, er vertritt seine Interessen in unserem Interesse…
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Sehr schräg ist im KingsCasino,dass man an der Kasse beim Rücktauschen der jetons seinen Namen angeben muss. Möchte man in nicht angeben, schaut die Tussi hinter der Glasscheibe auf eine Reihe pictures, die wohl mit einer Art “facial recognition” camera aufgenommen wurden und ordneetsofortdem face den Namen zu.
Dient natürlich alles der sicherheit der Gäste. Echt ätzend, bin das letzte mal dort gewesenLike or Dislike:
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Ganz wichtig: Es heißt “PokerPuff” und nicht PuffFirma
Und bei Herrn Tsoukernik bin ich mir sicher, dass ihm jemand wie Ali einfach nichts anhaben kann.
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FranKKKK 13. November 2010 um 08:54
Respekt für alle Seiten für dieses Interview.
Viele Kommentatoren hätten sich ein solches zwar 7 Monate früher gewünscht.
Mir gefällt (inzwischen, am Anfang war ich skeptisch) die bessere journalistische Qualität vieler Eurer Beiträge (manche sind aber auch zum weglaufen…alles was so nach homestudio ausschaut).
Und nun ALI? Er hat sich definitiv durch sein Telefoninterview selber abgeschossen.
Was bleibt…und hier wieder die Aufforderung um weitere Aufklärung: Nun ist Ali und sein Blogger-Team mehrfach (leider in verschiedenen Ländern) negativ aufgefallen. Erstattet irgendwer Anzeige? (in Frankreich)…oder passiert faktisch nichts?
Er hat mehr gewonnen (“erbeutet”) als die Jungs in Berlin, da ging alles recht zügig, und ab hinter Gitter.
Ich befürchte allerdings, daß nichts weiter passiert und Ali in die Hinterzimmer verschwindet.
Stellungnahmen der CAPT-Organisation wären auch noch interessant (EPT wird nichts sagen, TK auch nicht)
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Das Interview spiegelt den gesamten Auftritt des Kings wieder. Absolut seriöser Laden mit super Angebot/Service, der seinesgleichen in ganz Europa sucht. Kein verstaubtes Casino mit überbezahlten Dealern, sondern bemüht um jeden Kunden.
Guter Schritt nach vorne.
Bin mal gespannt ob Ali jetzt auch den Leon bedrohen wird oder ob das vielleicht doch nicht ganz seine Kragenweite ist.Like or Dislike:
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wissewer 13. November 2010 um 10:29
[Edit der Redaktion:] Da wir auch für den Inhalt von Kommentaren rechtlich haftbar sind würden wir euch bitten, Anschuldigungen dieser Art nur unter eurem vollen Namen zu posten und auch nur dann, wenn ihr sie beweisen könnt.
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Juergen P. 13. November 2010 um 10:43
Ein korrektes Statement von Leon , und ich denke ( weiß ) das er absolut hinter seinen Aussagen steht und hier nicht versucht sein Casino schönzureden. Mal sehen was Ali zu diesem Statement sagt , falls er nochmal was dazu sagt
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Bronx da Gangsta 13. November 2010 um 10:54
LOL, Emu hat voll den gangsta slang
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Juergen P. 13. November 2010 um 11:08
@ Jörg
Ich denke mal das man sich um Leon keine Sorgen machen muß , den der spielt in einer anderen Liga als Ali, da sollte lieber Ali aufpassen was er über Leon sagt…….
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Dieter Kühnl 13. November 2010 um 11:15
Hallo meine lieben Pokerspielenden,
tja, nachdem ich die letzten Tage sogut wie alle Nachrichten und Posts rund um den Tekintamgac Skandal gelesen habe, möchte ich meine eindrücke und Gedanken dazu posten. zusammenfassend möchte überschreiben:
Wieviel Ali steckt in jedem von uns, und ab wann wirds betrügerisch bzw. kriminell? Ab wann kann ein Turnierdirektor / Pokerjournalist, trotz Kenntnis davon, nicht mehr die Augenverschliessen bzw. welche Beweise braucht er einen Ausschluss zu veranlassen. Inwieweit besteht die Gefahr selbst ein Teil der Problematik zu sein?
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[Edit der Redaktion:] Da wir auch für den Inhalt von Kommentaren rechtlich haftbar sind würden wir euch bitten, Anschuldigungen dieser Art nur unter eurem vollen Namen zu posten und auch nur dann, wenn ihr sie beweisen könnt.
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paradorrr 13. November 2010 um 12:44
Top von Euch wie ihr der Thematik nachgeht und Hut ab vor Leon – ich stimme ihm zu 100% zu
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Also Leon kann man sehr gut verstehen..verstehe die ganze Aufregung hier nicht
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pfeiffe 13. November 2010 um 12:48
Sehr schön mal einen der Verantwortlichen zu hören. Glaube was Leon sagen will ist:Die großen Firmen äußern sich nich und versuchen die Sache auf möglichst kleiner Flamme zu kochen…
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FranKKKK 13. November 2010 um 13:31
Ich blicke nicht mehr durch: Kommentar eines Spielers auf Pokerfirma:
”
Aber auch Leon sagt nicht ganz die Wahrheit!
Ich selbst war am 27.7.2010 im Kings und habe dort das Turnier mitgespielt – ebenso wie Ali Tekintamgac, der an diesem Tag im Kings war und ebenfalls das Turnier sowie im Anschluss Cash-Game gespielt hat!
Was ist also wahr vom Rest des Interviews?” Zitat Ende.
Mein -inzwischen revidiertes- Fazit: Aus den vorliegenden Fakten geht zwar hervor, daß es klare Vorgänge um Ali T. gibt. Aber wer hier wen protegiert, schützt, reinwäscht wird immer unklarer. Sofern obiges Statement stimmt, lügt Leon auch, und dann wirft das auch wieder ein schlechtes Bild auf Hochgepokert, die das Kings ja auch als Favoriten nutzen.
Also was soll man als (gelegentlicher) Turnierspieler machen? und da hat Leon definitv recht -> sich nicht reinschauen lassen!
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Peter Handter 13. November 2010 um 13:46
oh wie ich das hasse – irgendwas anonym behaupten. warum nennen die halt nicht ihren namen wenn sie was wissen und nicht beteiligt sind ?
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Journallier 13. November 2010 um 15:32
Fakt ist, Leon versucht seine wirtschaftlichen Interessen zu vertreten. Das ist ja auch sein gutes Recht. Fakt ist aber auch, er wird es nicht einfach gehabt haben damals als Ali auf einmal international erfolgreich war und in großen Casinos bei großen Events spielen durfte. Da wird der sich sicher auch manchmal gefragt haben, ob er dass alles richtig gehandlet hat. Er verliert einen erfolgreichen Spieler aus der Region weil er und seine Security der Meinung sind d. er andere Pokerspieler betrügt. Doppelt dumm, er informiert die Branche und keiner unternimmt was bis Partouche. Ich bin gespannt wie Ihr weiter recherchiert und was dabei noch alles raus kommt…
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hunter22 13. November 2010 um 18:07
@redkation Genau so muss das sein – lasst euch nicht aus der Ruhe bringen und berichtet weiter!
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Es wird so viel wirbel um alles gemacht und am Ende wird sowieso nichts passieren. Ich sag euch eins so große Pokerseiten wie Pokerstars, Full Tilt usw.. wollen doch gar nicht das solche Themen ans Tageslicht kommen. Bei diesen Tunieren wo jetzt beschiesen wurde sind sehr große und bekannte Tuniere dabei nach der WSOP sind das mit die größten. So jetzt kommt der Punkt wenn es möglich ist an diesen Tunieren zu betrügen wie schaut es mit ONLINE POKER aus. Online hatt ja schon immer diesen Ruf das da was faul ist. Also können diese Geschichten nur Geschäfts schädigend sein und werden unterm Teppich gekehrt. Also was wird passieren die Sache wird runter geschaukelt alle beteiligten werden bestreiten was damit zu tun zu haben und dann hatt sich die Sache. Also das einzig gute an der Geschichte ist das wir alle was draus lernen und vorsichtiger beim Pokern sind. Und macht euch keine Hoffnungen für die beteilgten wird es nur Casino verbote geben sonst wird da nichts großartiges passieren MfG euer CSI
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Benjamin N. 14. November 2010 um 00:03
Redaktion : Danke für den Hinweis – die Wochenendnachtredaktion suckt, wurde nochmal überprüft. Die Übersetzung ist eine sinngemäße Übersetzung.
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Benjamin N. 14. November 2010 um 00:45
Nein, die Übersetzung bei 11:50 ist leider nicht sinngemäß, sondern dient nur einer Hexenjagd.
Danke
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brüller 14. November 2010 um 02:28
ganz im ernst,
wenn ihr euch auf EINE formulierung stürzt, die evtl nicht ganz einwandfrei übersetzt ist, dann habt ihr in meinen augen nicht mehr alle latten am zaun.
die übersetzung bemüht sich offensichtlich um wortwörtliche wiedergabe ( tcheschisch-englisch von leo und englisch-deutsch von HOCHGEPOKERT ) und der kontext wird ohnehin klar.
was soll also der müll?ich würde mich vielmehr feuen, wenn (auf egal welcher seite) mal alle fakten (und wenn ich fakten schreibe, dann meine ich fakten und keine mutmassungen) zusammengetragen würden und aufbereitetet würden.
in dieser form weiss kein unbeteiligter, woran man ist. und die salami-artige verteilung von informationen schürt misstrauen sowohl in die Pokerpresse als auch bei den Pokerveranstaltern gleichermassen.
Wenn ich den SPIEGEL als vergleichsmedium benutzen würde, so gäbe spätestens am montag ne 20-seitige titelstory.
bei allem respekt gegenüber dem alltagsgeschäft und der mühe, die es bereitet, so eine affäre redaktionell aufzubereiten, egal wie dünn die personelle situation auch sein mag, wenn ich chefredakteur wär, dann würde ich alle verfügbaren kräfte auf diesen skandal bündeln, um sowohl meiner journalistischen pflicht als auch der exklusivheit einer titelstory gerecht zu werden.
in diesem sinne, nur eine meinung eines interessierten pokerspielers.
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FranKKKK 14. November 2010 um 09:11
@redaktion:
Nein, liebe Leute, das Thema ist Euch allen seit Monaten bekannt, und es wurde nichts berichtet oder weiter recherchiert.
Wenn Ihr Ernst genommen werden wollt, wäre eine konzertierte Aktion mit PO, PF und Hochgepokert sinnvoll…und verdammt schnelle Aufklärung
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Benjamin N. 14. November 2010 um 11:20
@ Redaktion – wie auf pokerfirma geschrieben. Danke für die Änderung.
Wenn ihr meinen Kommentar dazu nicht gelöscht hättet sondern es so geschrieben hättet, dass diejenigen die es schon gelesen haben auch nochmal den Unterschied sehen wäre es auch transparent.
Zu “Wer sollte denn an einem Übersetzungstext versuchen was absichtlich zu verändern wenn das Original gleichzeitig und am selben Platz verfügbar ist ?”
Ich gehe davon aus, dass einige dann doch lieber einfach nur den deutschen Text lesen, statt es mit dem englischen Original zu vergleichen. Ich habe mir zuerst das Interview angehört, als der Text noch nicht verfügbar war. Mir ist der Fehler dann aber sofort aufgefallen.
Zur Frage “Bist du eigentlich blind oder willst du es nur nicht sehen ?”
Ich habe es deswegen nicht gleich gesehen, da ich dachte , dass eure Formulierung “es ist sinngemäß übersetzt worden” auf die vorherige Übersetzung bezieht und ich nichtmehr in den Text geschaut habe. Sorry dafür.Ihr tretet bei euren Ermittlungen so aufs Gas, dass ihr manchmal übers Ziel hinausschießt und sicher auch einige unschuldige in diesem Skandal um ihre berufliche Zukunft bringt. Den Job von Schuster habt ihr jedenfalls schonmal…
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Benjamin N. 14. November 2010 um 11:23
Ach ja, und danke!
(war mir einen extra Komment Wert!)
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Gute Sache, danke für den Aufwand das Interview vor Ort zu machen.
Ich plane schon länger mal Turniere in dem Casino dort zu spielen, nach diesem Interview fühle ich mich eher sicherer was die Umstände anbelangt.
Der Kommentar des Italieners hier ist sicher nur ein einzelnes posting, aber es unterstützt eigene Gedanken doch schon recht stark.
Betrogen wird überall auf der Welt, Augen aufhalten, im Zweifelsfall verschwinden und woanders spielen. Mehr kann der Einzelne nicht tun.
Was online-Betrug angeht mache ich mir viel mehr Sorgen, weil mir das technisch einfach zu weit entfernt ist um es im Details zu verstehen.
Wie sollte man seinen PC ausstatten, sich im Internet bewegen, um den größten Risiken vorzubeugen?
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Allin Nada 14. November 2010 um 13:35
[Edit der Redaktion:] Wir würden euch bitten, Anschuldigungen dieser Art nur unter eurem vollen Namen zu posten und auch nur dann, wenn ihr sie beweisen könnt.
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abraham73 16. November 2010 um 04:51
hallo!!!
mein commet betrifft nur den interview mit dem Kingsbesitzer …
bei allem respekt, sei es vom hochgepokert.de oder von pokerfirma.de bin ich maßlos entäuscht. ihr sendet hier ein interview von einem in den letzten tagen negativ in erscheinung getretenem casinochefs und seit nicht mal in der lage den zu fragen, warum der ali T. in der schwarzen liste gekommen sein soll. bei was sollen sie ihm erwischt haben? ausserdem seit ihr nicht mal in der lage ihn zu fragen, für wie persönlich er ali T. kennt oder ob er mit ihm mal fortgegangen ist und im anschluss den ali T. zu sich nach hause eingeladen hat, um den rest der nacht zu feiern … oder warum fragt ihr ihn nichtmal wann der ali T. zuletzt bei ihm im casino eine turnier bestritten hat?
sicherlich können hier mindestens ein dutzend personen bestätigen das der ali T. dieses jahr mindestens 10 – 12 turniere im kings bestritten hat, fragt ihn mal nach vielleicht würde er euch sogar die viedeoaufzeichnungen vorführen. lol!Like or Dislike:
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giwar razwani 2. Dezember 2010 um 12:05
leon und ali sind immer noch dick…man alles show.
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lol abraham, biste taub oder kannst net lesen ? der leon sagt doch das ihm das spielverhalten vom ali komisch vorgekommen ist – deswegen hat er ihn vorsorglich gesperrt. also ich bin regelmäßiger gast im kings und hab ali dieses jahr nich einmal spielen gesehen – schon gar nich in den hohen partien wo er letztes jahr immer dabei war.
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Ben Kang 30. Dezember 2010 um 18:54
Hallo liebe Leser, ein Update bez. der Frage ob Ali nach dem 1.1.2010 im Kings Casino Poker gespielt hat. Dazu habe ich folgende Information erhalten: Die Celebrity Poker s.r.o (celebritypoker.cz) hat im vergangen Jahr mehrere Events im Kings Casino durchgeführt. Dazu haben die Verantwortlichen das Casino gemietet. Die Turnierdurchführung und Registrierung ist unabhängig vom Casino Poker Room erfolgt. So muss es auch dazu gekommen sein, dass Ali im Sommer an einem dieser Turniere teilgenommen hat. Dies konnte anhand einer von den Organisatoren der Celebrity Poker Tour bereitgestellten Turnierregistrierung bestätigt werden. Damit steht fest, dass Ali an einem dieser Turniere im Kings 2010 teilgenommen hat.
Gruss – Ben
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Insider 29. März 2011 um 17:42
Leon ist selber schuld so jemanden wie Schuster einzustellen das geht gar nicht hoffe er hat was dazu gelernt
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Kazz 12. November 2010 um 23:47